Vergleich mit anderen

Verbrauchen wir zu viel Strom in unserem Haushalt? Der Stromspiegel verrät es.
Strom fließt für uns unsichtbar. Daher bleibt für uns der Stromverbrauch oft schwer abschätzbar. FOTO: DPA

Strom ist unsichtbar, der Verbrauch von Geräten schlecht einschätzbar. Daher fällt es vielen schwer, zu erkennen, ob der Stromverbrauch zu Hause eigentlich zu hoch ist und ob man noch etwas einsparen könnte. Dabei kann eine Tabelle mit Vergleichswerten helfen.

Für den „Stromspiegel 2021/22" haben Verbraucherorganisationen und Wirtschaftsverbände rund 290.000 Verbrauchsdaten analysiert und Durchschnittswerte berechnet. Damit kann man seinen eigenen Jahresverbrauch vergleichen. Die dafür notwendigen Daten in Kilowattstunden (kWh) finden . sich in der Stromrechnung. Hier sind einige Beispiele aus dem Stromspiegel:

Single-Haushalt

Wer alleine in einem Ein- oder Zweifamilienhaus wohnt, in dem Strom nicht auch noch für die Warmwasserbereitung gebraucht wird, hat mit bis zu 1300 kWh im Jahr einen geringen Stromverbrauch. Ein mittlerer Verbrauch liegt bei 2000 bis 3200 kWh, sehr hoch wären über 4100 kWh.

Für allein bewohnte Wohnungen im Mehrfamilienhaus liegen die Werte bei bis zu 800 kWh für geringen, bei 1200 bis 1600 kWh für mittleren sowie bei über 2000 kWh für sehr hohen Verbrauch.

Zwei-Personen-Haushalt

Im Ein- und Zweifamilienhaus gelten bei dieser Haushaltsgröße bis 2000 kWh als geringer, 2800 bis 3500 kWh als mittlerer und mehr als 4200 kWh als sehr hoher Verbrauch. Für Zwei-PersonenHaushalte im Mehrfamilienhaus stehen Werte von bis zu 1200 kWh für geringen, 1800 bis 2500 kWh für mittleren und über 3000 kWh für sehr hohen Verbrauch.

Strom für die Warmwasserbereitung wurde auch hier in beiden Wohnsituationen nicht einberechnet.

Vier-Personen-Haushalt

Bis zu 2700 kWh Verbrauch gelten bei dieser Haushaltsgröße im Einoder Zweifamilienhaus als gering. Als sehr hoch gilt der Verbrauch hier bei über 5800 kWh. Für eine Wohnungim Mehrfamilienhaus liegen die Werte bei dieser Haushaltsgröße zwischen bis zu 1700 kWh für geringen und über 4100 kWh für sehr hohen Verbrauch.

Erneut gilt: Strom für die Warmwasserbereitung wurde in beiden Wohnsituationen nicht einberechnet. Diese und die Daten für weitere Wohnsituationen lassen sich im Stromspiegel einsehen. (dpa)